Beyond the valley of…

the truth

Und Tag X rückt immer näher Februar 6, 2010

Abgelegt unter: in general — princessmackay @ 17:43

Wow, jetzt ist schon wieder Februar. Unglaublich, wie schnell die vier Wochen in der Karl-Jaspers-Klinik in Wehnen vergangen sind. Station Haus D war mein Einsatzort für diese Zeit. Dort hatte ich mit Junkies zu tun, die sich dafür entschieden haben, zu entgiften. Aber das muss gesagt werden: Die meisten waren dort nicht zum ersten Mal. Ich war erstaunt darüber wie viele Entgiftungen manche schon gemacht haben und doch sind sie wieder rückfällig geworden sind. Ich suchte nach den Gründen und unterhielt mich über eine gute Stunde bei einem Schneespaziergang durch das durchaus schöne Gelände der Klinik, mit einer Patientin. Das weibliche Geschlecht war übrigens Rarität auf der Station. Ich hatte geglaubt, sie würde das durchhalten. Doch sie zeigte mir das Gegenteil. Kaum war der Monatsanfang in Sicht, brach sie ab. Und sie war nicht die Einzige. Es gab ja wieder Geld und somit ist die Sucht wohl größer als der Verstand – oder der Wille durchzuhalten.

Gestern war also mein letzter Arbeitstag. Mit gemischten Gefühlen verließ ich Haus D. Das Pflegepersonal war so freundlich und Spaß hatte ich dort enorm. Andererseits bin ich aber dennoch froh, dass ich ab sofort keinen Arbeitsweg von 60 Km mehr habe.


Tja, Tag X. Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Tag so schnell herbei eilen würde. Ich weiß noch nicht, was ich an diesem jenen Tag fühlen werde, wie es mir dann geht. Aber das sehe ich dann. Keine 14 Tage mehr und unser Leben hätte sich von jetzt auf gleich enorm verändert. Das Fragen nach dem Warum habe ich längst aufgegeben. Das Leben ist einfach ungerecht. Diejenigen, die etwas von Herzen wollen, den wird dieses Leben genommen – und andere – ja, da fehlen mir die Worte. Wie sagt man so schön? Das Glück ist mit den Dummen. Mich macht diese Ungerechtigkeit einfach wütend. Und auch die Ignoranz mancher. Eines steht jedoch fest: M. hat ein Andenken verdient. Und sie wird es bekommen. Bald.

 

Liebeskummer ist Luxus, Baby! Januar 8, 2010

Abgelegt unter: in general — princessmackay @ 10:56

Es tut einfach gut sagen zu können, den Luxus habe ein für alle Mal hinter mir gelassen. Klar, habe auch ich mir diesen Luxus mal gegönnt. Aber das ist nun Vergangenheit.

Es gibt nur Hier und Jetzt. Uns.

Baby du siehst gut aus, ich will dich tanzen sehen!

 

Die Letzten werden die Ersten sein… Dezember 18, 2009

Abgelegt unter: 1 — princessmackay @ 11:47

…sprachs und ließ es Wirklichkeit werden.

Nun was soll ich sagen? Es ist jetzt mitte Dezember und es schneit draußen. Ich sitze in unserer gemütlichen, warmen Wohnung und kann von meinem Schreibtisch aus, auf die zugeschneite Landschaft schauen.

Zudem ist auch noch Wochenende und heute Abend ist die Weihnachtsfeier von Ollis Arbeit. Ich überleg schon seit heute Morgen was ich mir wohl zu essen bestellen werde. Nein, ich habe keinen Hunger – Wie sollte man darauf auch bloß kommen?

Doch wenn ich 1 1/2 Jahre zurück denke, es war Probezeitprüfung, ja da haben sich einige Menschen darüber amüsiert, dass ich meine praktische Prüfung wiederholen musste. Ich geb zu, ich habe nicht viel dafür getan. Mir war selbst noch nicht ganz bewusst geworden, was dieser Beruf, aber vor allem für mich bedeutet. Ich hatte da keine direkte Beziehung zu.

In den 1 1/2 Jahren bin ich gewachsen. Das Vorexamen ist überstanden und nun ist für mich die Zeit gekommen, mich amüsieren zu dürfen. Ich habe immer noch die panischen Gesichter vor Augen und manch eine Aussage im Gehör. Es war September: “Also wer jetzt nicht anfängt zu lernen, der ist selbst Schuld.” Ich reagierte nur mit Kopfschütteln und ließ es Oktober werden. Der November war mir wichtigeren Dingen gefüllt. Schließlich mussten wir aus- bzw. umziehen.

Beim Streichen und Einräumen und Ausräumen wurde es schnell Dezember. Das praktische Vorexamen hatte ich auch schon hinter mich gebracht. 16.12.2009 war der Stichtag. Am 15.12 setzte ich mich konzentriert an die Fallbeispiele ran, die es galt zu lernen. 15 an der Zahl.

Ja. Heute darf ich mich amüsieren. Heute gab es nämlich die Zwischenzeugnisse, für diejenigen, die nicht im Februar nachgeprüft werden müssen.

Und nun liegt es hier, das Zeugnis der Kursbesten.

Vielen Dank, für ihre Aufmerksamkeit.


 

Angekommen Dezember 8, 2009

Abgelegt unter: in general — princessmackay @ 17:05

Der erste Kaffee in der ersten eigenen, aber dennoch gemeinsamen Wohnung. Obwohl ich glücklich bin, erscheint trotzdem alles deprimierend. Ich bin ungeduldig und unzufrieden mit mir.

Doch manchmal gibt es Tage, da schießt einem ein Gedanke in den Kopf und man muss dieses sofort ändern. So wie gestern. Ich saß nichtsahnend in der Schule und da machte es “Plopp”. Und siehe da, die Kugel von meinem Lippenpiercing hatte sich mal wieder verabschiedet. Tanja bemerkte rasch, wie praktisch es sei, dass ich Brüste habe, denn so konnte die Kugel nicht vom Tisch rollen. Ich sah es aber gar nicht ein, mir das Piercing wieder einzusetzen. Es war irgendwie ein merkwürdiger und bedeutender Moment zu gleich. Ich kam ins Grübeln und musste mir eingestehen, dass dieses Lippenpiercing, dass ich mir vor 4 Jahren hab stechen lassen, gar nicht mehr zu mir passt. Es passt nicht zu meinem Kind-Ich. Das exisitiert nicht mehr. Ich befinde mich nun im Erwachsenen-Ich, auf dem Weg zum Eltern-Ich.

Manche Menschen verfallen noch in die Regression, aber ich nicht mehr. Ich bin nicht mehr das, was ich vor 4 Jahren war. Ich habe keine schwarzen Haare mehr, trage nicht mehr nur schwarze Kleidung, höre auch nicht nur  Heavy Metal. Nein, das ist alles Vergangenheit. Erinnerungen, die ich hinter mir lassen möchte. Für immer.

Diese neue Wohnung, ist wie ein neues Leben. Ich hätte schon mal ausziehen können. Letztes Jahr im Sommer. Aber ich wollte nicht in die Wohnung. Erstens habe ich sie mir nicht ausgesucht, zweitens ist sie verseucht worden und drittens wäre da niemals Platz für Nachwuchs gewesen. Und mit Kindern umziehen, tja das stelle ich mir schwierig vor. Diese Wohnung ist jungfräulich. Ich mag sie. Ich habe sie mir mit ausgesucht. Hier beginnt ein komplett neues Leben. Ein neuer Lebensabschnitt. Mit Olli. Ich habe von Anfang an gekämpft und nun habe ich das was ich immer wollte. Eine kleine Familie.

Nun habe ich gleich meinen ersten Kaffee in der ersten eigenen Wohnung aufgetrunken. Und das hier ist der erste Beitrag ohne Piercing. Wie melancholisch.

Ich fürchte ich muss mich nun den vielen Fallbeispielen widmen. Wie ich schon in dem Beitrag zuvor erwähnte, klopft das mündliche Vorexamen an der Tür. Ach ja, praktisch habe ich mit bravour gemeistert. Eine 2.Ganz zu meiner Zufriedenheit.

Also dann, bis demnächst.

Best wishes,

Pissie.

 

Und plötzlich ist alles anders November 17, 2009

Abgelegt unter: in general — princessmackay @ 16:22

Hoppla. Da muss ich mir wohl selbst eingestehen, dass es schon ziemlich lange her ist, dass ich mich hier zu Wort gemeldet habe.
Fast ein halbes Jahr ist nun vergangen. In dem halben Jahr ist auch extrem viel passiert und ich könnte es denke ich gar nicht alles in Kurzform hier niederschreiben.
Dieses halbe Jahr hat gezeigt, dass Freud und Leid sehr nah beianander liegen. Dass es Neider gibt und solche, die ihr eigenes Schicksal vergessen, indem sie sich über das Leid anderer amüsieren. Wo bleibt da die Menschlichkeit?
Egal. Einfach nicht darüber nachdenken und nach vorne schauen. Wir werden eine Familie werden und ein kleines Glück in den Armen halten. Bald. Sehr bald.

Und was ist nun? Nun sitze ich hier inmitten von Umzugskartons, gelben und blauen Säcken. Obwohl dieser Raum nicht leer ist, wirkt er leer. Hier ist nichts mehr Persönliches. Das Persönliche habe ich in Kartons verpackt. Ich werde es mitnehmen. Am kommenden Samstag. Da kann ich das Persönliche auspacken und damit die leeren Räume füllen. Aber nur zur Hälfte. Die andere Hälfte füllt mein Freund. Wir sagen Ja zueinander. Endlich ziehen wir in eine gemeinsame Wohnung, die uns beiden gefällt. Und sie bietet Platz.
Viel Platz. Ich freue mich schon so sehr. Morgen Abend bekommen wir den Schlüssel.
Erstaunlich wie schnell die Zeit vergeht.
Als wir uns die Wohnung angeschaut haben, waren wir noch zu dritt. Am 17.7. ist ein Zimmer wieder frei geworden, für einen gesünderen Menschen, dessen Herz stärker ist.

Ich steh mitten im Vorexamen. Nächste Woche ist die praktische Prüfung. Im Dezember dann die mündliche Prüfung. Bei all dem ganzen Umzugsstress hatte ich noch nicht wirklich die Zeit zum lernen gehabt. Aber das wird schon werden. So vergesse ich wenigstens nichts. So wie andere. Die im September schon angefangen haben zu lernen, was ich für durchaus übertrieben halte.
Wir sind eben alle anders. Zum Glück!

2010 wird unser Jahr!

 

In den Arsch gruscheln und andere Geschichten Juni 2, 2009

Abgelegt unter: in general — princessmackay @ 21:25

Es ist Urlaub. Immer noch. Aber nicht mehr lange. Bisher gabs hier und da merkwürdige Ereignisse. Viele Unternehmungen. Sehr viel Sonne, Sand und Strand. Autofahrten mit offenem Dach. Neue Lieblingsmusik und bestes Kleid. Nicht zu vergessen. Mein neues Buch.

Ich habe einen Freund. Mit diesem Freund bin ich nun fast zwei Jahre liiert. Hin und wieder änderte sich auch mal die Frisur oder die Haarfarbe. Jetzt hat er die Haare wieder so, wie er sie damals hatte, als wir uns auf einem bekannten norddeutschen Straßenfest kennenlernten. Ich mag die Haare so. So gefällt er mir am besten. Wie jedes Jahr seit ein paar Jahren gab es auch dieses Jahr wieder eine neue “DSDS-Staffel”. Dort fiel mir sofort ein Kandidat ins Auge. Er hat schon ein bisschen Ähnlichkeit mit meinem Freund. Wenn ich mit meinem Freund durch die Welt ziehe, hört man hin und wieder ein: “Der sieht ja aus wie D.S.!” Neulich wurde noch hinbeigefügt: “Nur in schön.” Manchmal frage ich mich ob es anderen Menschen, die meinen Freund kennen, auch auffällt?

 

Von Absagen über Rosen zum Urlaub Mai 15, 2009

Abgelegt unter: at work, in general — princessmackay @ 21:28

Was habe ich mich auf den Donnerstag, naja gefreut ist vielleicht etwas ungünstig ausgedrückt, aber ja, gefreut. Der Termin für die zweite Sektion stand eigentlich fest. Routiniert musste mein Klassenlehrer aber dennoch in der Rechtsmedizin Oldenburg anrufen um sich zu erkundigen, ob es nun wirklich bei diesem Termin bleibt. Enttäuschenderweise wurde der Termin abgesagt. Zwar waren Leichen zur Sektion für Donnerstag vorgesehen, aber es handelte sich dabei nicht um intakte Leichen. Gammel-Leiche und Fußgänger vor LKW. Also eigentlich etwas was man nicht unbedingt gerne sehen, geschweige denn im ersten Fall riechen möchte. Und da die Pathologen der Ansicht waren, dass das  kein großer Lerneffekt wäre, wenn da ein verwester Körper oder ein Körperteilhaufen auf dem Tisch liegt blieb ich Donnerstag brav in der Krankenpflegeschule um mich mit der Lerneinheit Schlaganfall auseinanderzusetzen.

Heute war dann auch endlich der letzte Schultag nach 10 Wochen Blockunterricht. Und zum Glück müssen wir auch nicht ab Montag wieder ins Krankenhaus um hilfsbedürftigen Menschen zur Seite zu stehen. Nein, ich habe noch 3 Wochen Zeit um mich von den 1o Wochen mit einer gewissen Person zu erholen, um sie dann die nächsten 6 Wochen gemeinsam auf einer Station ertragen zu müssen. Was hab ich bloß getan? :(

3 Wochen Urlaub! Juhu. Da wird ernorm viel Sport getrieben und schon mal fürs Examen gelernt, NICHT! Manche haben ja die Neigung zu übertreiben.

Wenn ich mal zwei Jahre zurück denke und an meine Abiturprüfungen denke, hm. Da habe ich auch 2 Tage vorher angefangen für Deutsch-Lk und Englisch-P3 zu lernen. Für den Erdkunde-Lk z.B. habe ich überhaupt nicht gelernt. Und Mathe-P4, tja da habe ich sowieso geglänzt. Unentdecktes Mathegenie halt. Was dabei im Endeffekt rausgekommen ist, kann sich durchaus sehen lassen.

Und da heute der letzte Arbeitstag für mich und meinen Freund war, habe ich meine Kockünste zum Besten gegeben und meiner stylischen Dekorationsleidenschaft freien Lauf gelassen. Er war/ist begeistert. Ja, das ist Liebe.

Also ihr 3 Wochen Urlaub, vergeht bitte nicht so schnell!

 

Obduktion die 2. Mai 11, 2009

Abgelegt unter: at work — princessmackay @ 17:58

Juhu, ich bin wohl auf den Geschmack gekommen und darf mir Donnerstag nochmal eine Obduktion in der Rechtsmedizin Oldenburg anschauen. Mal sehen was mich dieses Mal  erwartet. Nach anfänglichen Bedenken und Ängsten vor der 1. Obduktion, schein ich nun abgehärtet zu sein.

Man könnte meinen, dass ich aufgrund meines Berufes schon viele Leichen gesehen haben muss. Im Krankenhaus zu sterben ist mit Sicherheit nicht die schönste Art, doch lässt sich auch das leider nicht vermeiden. Dennoch habe ich noch nie zuvor eine Leiche gesehen. Bisher war ich auch nur auf chirurgischen Stationen eingesetzt, die man als Patient mit einem Heilungshintergedanken betritt und selten unter einem Laken bedeckt wieder verlässt. Und wenn ein Patient verstorben war, dann hatte ich entweder frei oder es geschah in der anderen Schicht.

Also war der vergangene Donnerstag für mich sozusagen das “1. Mal”. Allein der Anblick der Leiche ließ verschiedene Gefühle in mir hochkommen. Auf eine Art fand ich das traurig, wie er so da lag. Plötzlich aus dem Leben gerissen. Ich war der Ansicht, dass die Leichen zuvor völlig entkleidet werden, aber als diese noch die eigene Kleidung trug, war ich schon etwas schockiert.

Als erstes wurde uns die Totenstarre demonstriert. Mit etwas Mühe drückte der Pathologe das rechte Knie durch. Dabei konnte man sehr gut sehen, wie die Muskeln aufgrund des ATP-Mangels verhärtet sind. Nachdem die Leiche von außen ausgiebig betrachtet wurde und keine äußeren Verletzungen zu sehen waren, die möglicherweise Grund der Todesursache sind, wurde der erste Schnitt gesetzt. Die ganze Bauchdecke wurde aufgeschnitten und der Rumpf klaffte auf. Sofort erkannte man die einzelnen Darmschlingen des Dickdarms. [...]  Das zu sehen war nicht schlimm für mich. Es löste kein Ekel aus, sondern weckte eher Interesse in mir. Die Anatomie des Menschen aus so einer Sichtweise sehen zu können ist wirklich mehr als nur interessant.

Trotzdem ist eine Obduktion kein Zuckerschlecken. Der immer stärker werdende Geruch und das Aufsägen und Meißeln der Schädeldecke sind wirklich gewöhnungsbedürftig.

Daher bin ich auf kommenden Donnerstag gespannt und frage mich ob dieses Mal ein Herzinfarkt Todesursache sein wird?!

 

Morgen gehts zur Leichenschau Mai 6, 2009

Abgelegt unter: at work — princessmackay @ 13:55

Die Tage und Wochen die ich diesem Tag entgegen gesehen habe sind ja verflogen wie nichts Gutes. Soll es morgen wirklich schon so weit sein? Wird morgen mein ganzes Menschenbild zerstört werden? Ich bin ehrlich. Ich seh das alles mit gemischten Gefühlen. Bin mir nicht sicher ob ich lachen oder weinen soll, wobei beide Emotionsausbrüche total fehl am Platze wären.

Eigentlich wollte ich gar nicht mehr mit. Aber diese Art “Chance” kriegt man als Normalsterblicher nicht so oft, bei so einer Obdukton zu zu schauen. Es sei denn man wird Pathologe oder Kriminalbeamter oder so was. Wer weiß, vielleicht gefällt mir das morgen so gut und ich wechsel meinen Berufszweig. Ich mein als Gesundheits- und Krankenpflegerin bekommt man auch viel Leid und Ekel zu Gesicht.

Oder ich werde einfach Eventmanagerin. Das sagte nämlich gestern unser Schulleiter zu mir: “Du solltest lieber Eventmanagerin werden, denn du brauchst nur in den Klassenraum kommen und alle sind begeistert!”

Vielleicht denke ich darüber mal nach…

 

Mecker doch mal! Mai 3, 2009

Abgelegt unter: Mecker doch mal! — princessmackay @ 16:06

Charlie Chaplin pflegte bereits zu behaupten: “Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.” Für mich gehört ein tagtägliches Lachen zum Leben dazu, das steht ja nun wirklich mal ausser Frage. Aber nicht nur lachen, wenn es eigentlich nicht sein darf kann ich besonders gut, nein auch meckern ist mein liebstes Hobby.

Denn ein Tag ohne meckern ist für mich persönlich ein verlorener Tag. Warum ist das bloß so? Die durchtriebene Mischung vom allgemeinen unzufriedenen Deutschen und vom großmauligen Briten macht es glaube ich möglich.

Tada! Da bin ich! Königin des Pessimismus. Cyrano de Bergerac stellte jedoch fest: “Ein Pessimist ist jemand, der vorzeitig die Wahrheit erzählt.”

Und ja, das trifft natürlich auf mich zu. Schon im Grundschulalter machte es mir besonderen Spaß alles schlecht zu machen. War es das Ziel der nächsten Klassenfahrt oder die nächste “Lerneinheit” im Sportunterricht, ich fand alles doof. Im Laufe des Alters hat sich diese Vorliebe allerdings immer weiter ausgeprägt. Und da es dann mit mir nie langweilig wird begrüße ich hiermit meine neue Kategorie: Mecker doch mal!

Diese werde ich dann mit schön viel Stunk und anderen Geschichten, die in meinen Augen für Aufruhr sorgen, füllen.

Bis demnächst!